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Jeder Stein kennt seinen Namen

  • 9. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 20 Stunden


Zwischen Fels und Verantwortung: 36 Jahre im Gletschergarten


Der Gletschergarten Luzern: Verwinkelte Wege, gewaltige Gletschertöpfe und ein Park, der Ruhe ausstrahlt, selbst an belebten Tagen. Amelia hat den Gletschergarten nach über zehn Jahren wieder besucht und einen Mann getroffen, der diesen Ort kennt wie kaum ein anderer: Beat Fleischli, seit 36 Jahren ist er Gärtner und Hauswart.


Zu Besuch im Gletschergarten:


Schon als Schüler stand Fleischli staunend vor den bis zu acht Meter tiefen Gletschertöpfen. Damals hätte er kaum geahnt, dass er Jahrzehnte später selbst in diese Naturdenkmäler hinabsteigen würde, ausgerüstet mit Besen und Schaufel, um Laub und Schmutz zu entfernen.



In 36 Jahren hat sich der Gletschergarten verändert. Neue Bereiche wie das Bistro sind entstanden, das Gelände wurde weiterentwickelt. Fleischli hat diesen Wandel nicht nur beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet.

Im Juli geht er in Pension. Wehmut verspürt er keine. Er finde es gut, wenn jemand Neues komme und eigene Ideen einbringe. Ganz verschwinden wird er jedoch nicht. Als Besucher will er weiterhin beobachten, wie sich die Pflanzen entwickeln. Und natürlich kenne er jeden Winkel des Areals – auch die weniger offiziellen Zugänge.

 
 
 

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